Stress killt Höflichkeit
Es ist nicht nur die schlechte Erziehung, die uns im Weg steht, es ist auch nicht die Unwissenheit und nicht immer ist es Egoismus oder Bequemlichkeit: Der Anstandskiller Nummer 1 ist Stress! Wir sind manchmal unhöflich, weil wir einfach keine Zeit haben! Klingt blöd, ist aber so! Klingt schade, und auch das ist es!

Stil trotz Alkohol
Es gibt 3 Regeln, die Sie vor Peinlichkeiten vom kleinen Fettnäpfchen bis hin zum großen Fauxpas mit Kündigungsandrohung bewahren: Den Verzicht, das Maß und die Spielregeln. Alkohol ist ein ernstes Thema! Verbinden wir Alkohol doch meist mit gemütlichen Abenden, super Parties oder dem feucht-fröhlichen Abschluss so eines anstrengenden Tages auf der Messe ...

Ladies first
Knigge – Mit Anstand am besten! Mein Name ist Birte Steinkamp und heute dreht sich alles um die Frage: "Gibt es noch 'Ladies first'"? „Darf ich Ihnen in den Mantel helfen?“ sprach er, nahm ihn vom Kleiderbügel, stellte sich hinter mich und reichte mir den Mantel so gekonnt, dass ich elegant und unfallfrei hineinschlüpfen konnte. Selbst die Zeit, meine Handtasche während dieses Aktes einmal in meinen Händen zu wechseln, gab er mir – wohlwissend, dass ein Herr der Dame nicht einfach...

Mit Anstand am besten / Podcast-Blog
"Knigge mit Herz und Köpfchen und mit Anstand am Besten! Mein Name ist Birte Steinkamp und heute gibt’s was Neues!" Heute, am 11.01.2022, ist mein Podcast „Knigge – Mit Herz und Köpfchen“ schon 21 Monate alt. Das klingt fast, als würde ich von einem Baby sprechen. Nun, ein wenig fühlt es sich auch so an. Mein Podcast-Baby, mit dem ich – wie viele andere auch – mit Beginn der Corona-Pandemie gestartet bin, im Gegensatz zu einigen dieser vielen anderen aber bis hierher nicht...

Neeeein Nö Nehein Ehm ... neeeiin? Nä! 5 x Nein. 5 verschiedene Botschaften. Mit demselben Wort würden wir hier verlegen, trotzig, genervt, ironisch und abfällig klingen. Aber nicht ein einziges Mal sachlich überzeugend. Ja-Sager sein ist da schon viel einfacher und unkomplizierter. „Ja“ sagen ist leicht, der Weg des geringsten Widerstandes und für die meisten ja auch irgendwie sympathischer. Beruflich genau wie privat befürchten wir doch, als faul abgestempelt zu werden. Oder als...

Günther Jauch und Oliver Pocher tun es ständig. Sie sind untereinander nicht Günni und Olli, sondern Herr Jauch und Herr Pocher. Trotzdem machen sie gemeinsam Schabernack, necken sich, lachen und sind sich irgendwie nahe. Dabei höflich und wertschätzend. Es geht also – sich nahe sein, obwohl man sich siezt. Und auch umgekehrt funktioniert es wunderbar: Wenn sich Günther und Thomas duzen, klingt das nicht weniger respektvoll als Herr Jauch und Herr Gottschalk. Du oder Sie – der Spagat...

Sie kennen sicher den Sketch von Loriot – Das Frühstücks-Ei. Da beschwert sich Loriot über das zu hart gekochte Ei und sagt „Berta – das Ei ist hart“. Und Berta antwortet sinngemäß „Zu viele Eier sind sowieso ungesund“. Die beiden sprechen dann noch eine Zeit lang aneinander vorbei und der Sketch endet in Mordgedanken. Hier den Sketch auf Youtube ansehen Was ist hier passiert? Ein klarer Fall von nicht funktionierender Kommunikation. Nun könnten wir weit ausholen in Sachen...

Zunächst: viel lieber nenne ich das „Benimm-Empfehlungen“. Schließlich geht es hier in erster Linie um einen Kompass im sozialen Miteinander, bei dem jede und jeder selbst entscheidet, wie sehr oder wie wenig sie oder er davon Gebrauch macht. Benimm-Empfehlungen helfen uns dabei, eine funktionierende Gesellschaft aufzubauen und zu erhalten. Knigge nannte das in seinem Buch bereits „sich in den Ton einer Gesellschaft einzufügen, ohne eigentümlich zu wirken“. Viele Situationen...

In unserem Alltag gibt es viele Gelegenheiten, sich zu bedanken. Aber kann das auch mal zu viel werden? Darf man ein "Danke" erwarten? Wie ist das privat, wie im Job? Die Thüringer Allgemeine hat mir drei Fragen dazu gestellt:

Zu Beginn meiner Trainings frage ich gern "Haben Sie heute eine bestimmte Frage mitgebracht"? Womit ich dann rechne: "Wie isst man ein Amuse-Gueule?" oder "Wen begrüßt man zuerst?" Diese Frage einer Teilnehmerin in einem Unternehmenstraining in Gütersloh hat mich allerdings eiskalt erwischt:

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